Queenstown

13.02.2017 Queenstown, Lake Wanaka, Fox Glacier

Lake Hawea
Es hat die ganze Nacht geregnet. Das war schön, dabei schläft es sich am besten.

Als wir morgens Richtung Fox Glacier aufbrechen, sind die Remarkables schneebedeckt.

Der kürzeste, und offenbar schönste Weg ist eine Strecke über die Alpen. Allerdings ist sie für große Fahrzeuge nicht empfohlen. Unser Verleiher verbietet sogar, sie zu nehmen. Sie ist zu steil und sehr eng. Dadurch nehmen wir einen Umweg, der so wunderschön ist, das wir uns nicht vorstellen können, dass es noch beeindruckendere Strecken geben soll. Wir fahren zum Lake Wanaka und machen dort eine Pause.

Lake und Lümmel
Bei der Weiterfahrt fahren wir erst noch eine ganze Weile an dem schönen Seeufer des Wanaka entlang; dann schließlich an dem sich fast direkt anschließenden Lake Hawea. Beide Seen sind sehr groß und liegen an der engsten Stelle nur 1.000 Meter auseinander.

Auf dem Weg zur Westküste fahren wir durch Regenwald, der seinem Namen alle Ehre macht.

Lenni schläft die ganze Zeit, trotzdem haben wir ein schlechtes Gewissen, weil die Fahrt so lange dauert. Am Ende des Tages werden es 5:40 Stunden Fahrtzeit gewesen sein. Es regnet und regnet. Trotzdem hat uns der Regen noch nie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir hatten immer Glück.

Auf unseren Großen!
Der Campinplatz am Fox Glacier ist sehr luxuriös. Es gibt Bäder mit Fußbodenheizung und einen Whirlpool. Natürlich gehen wir rein. 

In Woche vier haben wir auch eine Club Card der Top Ten Campinplätze, mir der wir schon oft 10 % hätten sparen können.

Abends stoßen wir auf das Abstillen mit einem Glas Wein an. Toi toi toi!

12.02.2017 Queenstown

Seilbahn, Queenstown, ein winziger Teil des Wakapitu und hinten die Remarkables
Leander schläft die zweite Nacht in Folge durch. Bislang hat Ines ihn nachts noch einmal gestillt, aber die letzen Nächte hat er das Angebot dankend abgelehnt und stattdessen vorgezogen, 10 Stunden am Stück zu schlafen. Offenbar stillt er sich selbst ab. Wir werden es sehen.
Das Frühstück beginnt mit einer absoluten Katastrophe. Die Kaffe-„Maschine“ ist zerbrochen. Ines versucht, den Vorfall herunter zu spielen, aber es gibt nichts zu beschönigen. Es wird heute morgen keinen Kaffee geben.
Der Tag beginnt sonnig. Obwohl die Vorhersage für heute 12 Grad und Regen prophezeit hat, können wir in T-Shirt und kurzer Hose eine Seilbahnfahrt machen. Der Einstieg ist direkt neben dem Campingplatz. Von oben haben wir einen fantastischen Blick über Queenstown, den Wakapitu und die Remarkables. Das ist die beeindruckende Bergkette im Hintergrund. Rund um die Seilbahnstation ist viel los. Man kann Bungee Jumpen oder eine Mountain Bike Tour starten. Eine besondere Attraktion sind die „Luges“, eine Art Sommer-Rodelbahn. Insgesamt ist das Gelände hier toll angelegt.
Fische füttern unter Wasser
Mit nur 12.500 Einwohnern ist Queenstown ein quirliges Städtchen mit vielen Shops und Restaurants. Und noch mehr Reisebüros für Aktivausflüge. Es gibt zahlreiche Funsport- und Outdoorangebote (Rafting, Bungee Jumping, Mountain Biking, Jet Streams, etc.). Wir werden auch aktiv, gleich am Anfang kommen wir an Fergburger einfach nicht vorbei. Zu lecker sehen die Hamburger aus. Die Schlange ist lang. Aber es lohnt. Es ist einer der leckersten Burger, die wir je gegessen haben.
Wir gehen ins Unterwasser Aquarium. Es ist ein Raum unterhalb der Wasseroberfläche des Sees mit großen Scheiben. Von dort kann man Fische beobachten. Die tummeln sich immer direkt vor der Scheibe, weil sie von einem Futterautomat versorgt werden. Den kann man gegen Einwurf eines Dollars dazu bringen, viele kleine Futterkugeln ans Wasser abzugeben. Dann ist was los!

Bei Patagonia gibt es noch zwei Kugeln Eis, die sind so groß, dass mir kalt ist, als ich damit fertig bin.

Queenstown Hafen

Zum Aufwärmen drehen wir eine Runde durch den Queenstown Garten. Von dort haben wir einen schönen Blick auf die Stadt. Explizit wird aufgefordert, hier Disc Golf zu spielen. Eine Art Golf mit Frisbees.

Nach einem Sundowner am Hafen, schlendern wir zurück. Es ist eine sympathische Stadt in traumhafter Lage.

Endlich sind wir alle wieder gesund.
PS: Sonja, alles Gute zum Geburtstag!